Der zweite Spieltag der Landesliga führte Team 2 diesmal nach Heide. Nominiert waren Gerd M., Siegie, Matthias Br. und meine Wenigkeit. Doch schon vor der Abfahrt wurde es turbulent: Aufgrund eines Kommunikationsfehlers fehlte am Treffpunkt jede Spur von einem unserer Spieler. Nach einigem Hin und Her und diversen Telefonaten konnten wir glücklicherweise Ellen als spontanen Ersatz gewinnen. Auf der Fahrt nach Heide herrschte trotz des Trubels eine tolle Stimmung mit guten Gesprächen – bis uns vor Ort die Überraschung erwartete: Unser „vermisster“ Mitspieler stand bereits spielbereit am Einsatzort! So konnte Ellen die Heimreise nach Hamburg entspannt mit ihrem Deutschlandticket antreten. Ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle noch einmal an Ellen für ihre großartige Bereitschaft, uns in der Not so kurzfristig auszuhelfen! DANKE!
Trotz der turbulenten Anreise starteten wir hochkonzentriert in den Spieltag. Die erste Runde verlief für uns absolut sensationell: Mit starken 3.947 Spielpunkten konnten wir einen deutlichen 3:0-Sieg nach Wertungspunkten einfahren – ein Auftakt nach Maß!
In der zweiten Runde riss unsere Glückssträhne jedoch ein wenig ab, was auch an einer äußerst diskussionswürdigen Schiedsrichterentscheidung lag. Matthias B. hatte – so seine Schilderung – lediglich seinen Kartenstapel (inkl. Skat) angefasst/angehoben, jedoch nicht drunter geguckt, was jedoch sofort moniert wurde. Der Schiedsrichter entschied gegen uns und wertete das Spiel für Matthias als verloren. Ein „Kreuz mit Dreien“, das uns wertvolle Punkte kostete. Da mir diese Entscheidung keine Ruhe ließ, habe ich mich am nächsten Tag intensiv in die Skatordnung und diverse Schiedsrichter-Urteile vertieft. Dabei bin ich im Internet auf folgende interessante Regelung gestoßen:
„Wird der Skat während des Spiels von einem Mitspieler eingesehen oder aufgedeckt, ist das Spiel sofort beendet. Für den Spielausgang sind die Bestimmungen 4.1.3 bis 4.1.6 anzuwenden.“
Das Kuriose daran: In unserem Fall wurde der Skat weder eingesehen noch aufgedeckt.
In der zweiten Runde hatten wir daher nur 3471 Spielpunkte und 1:2 Wertungspunkte.
Trotz dieses kleinen Dämpfers blicken wir zufrieden zurück: Mit einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung war es insgesamt ein sehr erfolgreiches Auswärtsspiel für unser Team.
Manfred
Team 1 in Marne: Ein gebrauchter Tag
Für unser erstes Team ging die Reise nach Marne. Andreas G., Werner, Matthias D. und Rückkehrer Willi traten an, um nach einem eher mäßigen Saisonstart das dringend benötigte Erfolgserlebnis einzufahren.
Doch der Spieltag stand unter keinem guten Stern: Wenige eigene gute Spiele, unglückliche Kartenverteilungen traf auf starke bzw. erfahrene Gegner – eine „gefährliche“ Mischung, die dazu führte, dass am Ende zu viele Spiele verloren gingen. In der Abrechnung reichte es leider nur für einen einzigen, mageren Punkt (1:5). Ein ernüchterndes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass das Team eigentlich oben mitmischen wollte.
Besonders bitter war ein kurioses Spiel von Andreas, das man so sicher nicht alle Tage sieht: Ein Grand ohne 4, Hand, ging bei „Passe, Passe“ unglücklicherweise verloren. Dieser „Nackenschlag“ schlug mit satten -288 Punkten zu Buche – ein Rückschlag, von dem man sich selten und schwer erholt.
Mund abputzen, weitermachen: Wir haken diesen Spieltag ab und konzentrieren uns auf die nächsten Aufgaben!
Matze



